Parfums de Marly

Das muss man sich einmal vor Augen führen, dass es damals in Versailles mehr als neunzigtausend Blumen und Pflanzen in den königlichen Gärten gab. Sie alle dienten der Herrlichkeit des „parfumierten Hofes“. Keiner konnte den französischen Parfümeuren das Wasser reichen, in dessen Zentrum ein absolutistischer König stand, der seine Räumlichkeiten jeden Tag mit anderen Kreationen desodorieren ließ. Selbst die Brunnen im Garten trugen parfümiertes Wasser. Im Lustschloss Marly, so beschloss der König, sollte sich um das Wohl der reinsten Pferde gekümmert werden. Die Pferdezucht des Königs war so berühmt, dass der Tunesische König ihm acht Araber schenkte, die mit prächtigen, großen und starken europäischen Pferden gekreuzt wurden. Sie waren das Vorbild für die berühmten Skulpturen auf der Champs Elysee.

Parfum de Marly lässt in Flakons wieder aufleben, was während dieser besonderen Epoche zelebriert worden ist. Die Eleganz, das Übermaß an Schönheit, die üppigen Feste und die Exklusivität der Zuchtpferde, die Ludwig der 15. so sehr geliebt hat.

Eine weiterer Besonderheit bei Parfum de Marly ist, dass einige Kreationen nicht nur von der Pferdezucht Ludwigs des 15. inspiriert werden, sondern dass sie auch nach den Pferden benannt worden sind.